Neuseeland Südinsel Roadtrip

Natur pur - Neuseelands Südinsel ist dünn besiedelt und viele Nationalparks möchten erkundet werden. Angekommen mit der Fähre in Picton, fahren wir mit unserem Camper entlang der Westküste bis hinunter in die Fjordlands. Auch auf dieser Fahrt ist die Landschaft mindestens genauso abwechslungsreich wie auf unserer Tour über die Nordinsel.

Cape Foulwind

Die grünen Klippen des Cape Foulwind laden zu einer entspannten, aussichtsreichen Wanderung ein. Mit etwas Glück zeigt sich die Robbenkolonie, die sich vor der Küste auf den Felsen niedergelassen hat. 

Motueka Ship Wreck

Vor der Küste des Ort Motueka liegt das alte Schiffswrack von Jamie Sheddon. Abends ist Ebbe und  wir können durch den schwarzen Schlamm bis zu Schiffswrack laufen.  

Abel Tasman

Karibisches Flair mit langen weißen Sandstränden und blauem Wasserhat der Abel Tasman Nationalpark zu bieten. Wir fahren eine enge Schotterstraße bis zum Wanderparkplatz Totaranui im Herzen des Nationalparks. Von hier gibt es einige Wandermöglichkeiten. Wir haben uns für eine 2,5 Kilometer lange Wanderung in Anpei Bay entschieden. Wer möchte, kann die Nacht auf dem Campingplatz direkt neben dem Wanderparkplatz verbringen.

Lake Wakatipu

Der an Queenstown angrenzende See hat ebenfalls eine besonders schöne Küstenstraße mit vielen Aussichtspunkten. Ein besonders schöner Aussichtspunkt ist Bennetts Bluff Lookout.

Fjordlands

Die Fjordlands liegen ganz im Süden der Insel. Steile Felshänge, reisende Flüsse und große Wälder prägen die Landschaft. Der bekannteste Teil der Fjordlands ist der Milford Sound. Neben der Hauptverkehrsstraße, dem State Highway 94, gibt es noch weitere tolle Orte zu entdecken. Im Gunns Camp verbrachten wir zum Beispiel eine ruhige Nacht abseits der touristischen Route.

Franz Joseph Glacier

Der Weg zum Franz Joseph Gletscher ist mindestens genauso sehenswert wie der Gletscher selbst. Der steinige Wanderweg führt vom großen Parkplatz aus durch die Endmoränenlandschaft bis zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus bietet sich ein guter Blick auf die blau schimmernden Eismassen. 

Lake Hawea

Die Nordseite des Lake Hawea ist besonders schön. Eine Schotterstraße führt über Schafweiden bis zum Kidds Bush Reserve Campsite. Dort haben wir zusammen mit vielen Kühen den Sonnenaufgang und einen tollen Blick über den See genossen.

Marlborough Sounds

An der Nordküste der Südinsel liegen die Marlborough Sounds. Sie lassen sich nicht nur mit dem Boot erkunden, sondern auch mit dem Auto. Schmale, kurvenreiche Straßen führen in die Fjorde hinein. Es gibt auch kleine Carparks auf denen das Übernachten erlaubt ist.  Diese sind jedoch meistens auf nur wenige Fahrzeuge begrenzt. Wer einen Platz bekommen will, muss früh vor Ort sein!

Blue Pools

Wir überquert von Haast aus die neuseeländischen Alpen und kommen unausweichlich an den Blue Pools vorbei. Hier treffen einige Zuläufe auf den Makarora River. Über die Zuläufe sind Hängebrücken gespannt und ein breiter Steinstrand ermöglicht den Zugang zum Wasser.

Roys Peak

Mein persönliches Highlight auf des gesamten Roadtrips war die Wanderung auf den 1587 Meter hohen Berg  Roys Peak. Die Wanderung vom Wanderparkplatz aus ist  sehr anstrengende, da auf 6,5 Kilometern 1000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Oben angekommen wird die Anstrengung auf jeden Fall belohnt. Die grandiose Aussicht spricht wohl für sich selbst.

Mount Cook

Der Mount Cook Nationalpark bietet tolle Wandermöglichkeiten. Die zehn Kilometer lange Wanderung durch das Hooker Valley war mein persönliches Highlight. Hier erwarten den Wanderer gleich mehrere Highlights: Ein interessanter Weg mit mehrerern Hängebrücken, tolle Ausblicke auf den Mount Cook und eine besondere Landschaft. Neben der Wanderung durch das Hooker Valley gibt es noch weitere kürzere Touren, die ebenfalls sehr lohnenswert sind. Tagsüber sind sehr viele Touristen anzutreffen und die Parkplätze sind ausgelastet. Auch hier gilt: Früh morgens und spät abends ist die beste Zeit für eine Wanderung zum Lake Tasman oder durch das Hooker Valley. 

Milford Sound

Eines der bekanntesten Tourismus Highlights in Neuseeland ist der Milford Sound. Vom großen Besucherparkplatz aus gibt es wenig Wandermöglichkeiten. Die einzige Wanderung zum Wasserfall war während unserem Aufenthalt offiziell gesperrt. Am besten man erkundet den Fjord mit einem Ausflugsboot oder einem Kajak. Täglich fahren viele Busse den von Te Anau aus den State Highway 94 zum Milford Sound. Da dieser die einzige Zufahrt ist, kommt es auf den Straßen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. 

Lake Tekapo

Inmitten von einer braunen Graslandschaft liegt der türkisblaue Lake Tekapo. Einer der bekanntesten touristischen Highlights ist die Church of the Good Shepherd im Ort Tekapo. Eine Schotterstraße links am Ortsausgang führt entlang des Sees und bietet tolle, einsame Ausblicke. 

Cape Farewell

Das Cape Farewell ist eine lange Landzunge, die weit hinaus ins Meer ragt. Wir laufen ein Stück die Landzunge vor und sind schon bald alleine.  Die Landzunge besteht aus einigen begehbaren Dünen. Von der Mitte der Dünenlandschaft, kann man links und rechts das Meer sehen. Für viele Vögel bietet das Cape Farewell eine Heimat. Mit einem Fernglas oder einem Teleobjektiv ausgerüstet, lassen sie sich gut beobachten.

Pancake Rocks

Sie sehen aus wie gestapelte Pfannenkuchen und haben daher auch ihren Namen. Die Pancake Rocks liegen an der Westküste der Südinsel und der Coast Highway 6 führt direkt an den Felsen vorbei. Das hat zur Folge, dass hier täglich viele Touristen vorbei kommen. Deshalb empfiehlt es sich früh am Morgen oder spät abends die Felsen zu besichtigen. Die Felsen sind nicht nur ein Naturschauspiel für die Augen, sondern auch für die Ohren. Die Wellen peitschen durch die Felsspalten und erzeugen dabei ein besonderes Tosen.  

Lake Wanaka

Aussichtsreiche Straßen führen entlang des Lake Wanaka und es lohnt sich an vielen Parkbuchten anzuhalten. Im Ort Wanaka steht der bekannte Wanaka Tree, der ein sehr beliebtes Fotomotiv ist. Je nach Wasserstand kann der Baum im Wasser oder an Land stehen.

Lindis Pass

Bei der Überquerung des Lindis Pass tauchten wir mit unserem Camper in eine andere Welt ein. Am höchsten Punkt angekommen, befindet sich ein Aussichtspunkt inmitten von braunen Hügeln.

Christchurch

Nach dem schweren Erdbeben im November 2016 habe ich die Innenstadt von Chirstchurch nur als große Baustelle kennengelernt. Die touristische Hauptattraktion ist ein alter Straßenzug. Von dort aus kann man eine Rundfahrt in einer historischen Straßenbahn machen. New Brighton Beach ist der Küstenstadtteil von Chirstchurch. Dort gibt es lange Sandstrände und eine Seebrücke.


Insgesamt sind wir 2400 Kilometer in 25 Tagen gefahren. Man kann jedoch locker ein paar Tage dran hängen und zum Beispiel noch nach Südosten fahren und nach Stewart Island übersetzen oder das Nugget Point Lighthouse besuchen.