Neuseeland Nordinsel Roadtrip

Der erste Teil unseres Neuseeland-Roadtrips führt uns über die Nordinsel. Sobald wir Auckland verlassen haben, zeigt sich die außergewöhnliche und abwechslungsreiche Landschaft Neuseelands. Grüne Hügel, lange Strände, dichte Farnwälder und felsiges Buschland – auf der Fahrt wird uns nie langweilig. 

Auckland

Auckland ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt Neuseelands.  Das Zentrum der Stadt wird durch viele eng gebaute Hochhäuser geprägt, die durch ein schachbrettartiges Straßennetz durchzogen werden. Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist der Sky Tower. Trotz des Großstadtflairs ist die Stadt sehr grün. Eine besondere Sicht auf die Skyline der Stadt hat man vom Mount Eden aus oder man nimmt die Fähre nach Devonport. Hier lohnt sich ein Spaziergang entlang der Promenade mit Sicht auf den Hafen und die Skyline.

Cooks Beach

In einer großen Bucht gelegen befindet sich Cooks Beach. Ein Ort, der hauptsächlich von Einheimischen als Wochenendziel genutzt wird. Touristen sind hier eher weniger aufzufinden. Der Campground liegt am Rand des Ortes mit einer tollen Aussicht auf eine kleine Nebenbucht und auf die umliegenden Berge. Wir spazierten die letzten Stunden bei Tageslicht am breiten Strand entlang und gingen auf Muschelsuche.

Tongariro

Unsere Wanderung beginnt am Mangetepopo Carpark, der nur über eine lange Schotterpiste erreichbar ist. Von dort aus führt ein Weg das Tal nach hinten und steigt dann am Ende des Tals sehr steil an. Leider mussten wir hier unsere Wanderung wegen eines Unwetters abbrechen. Die Vulkanlandschaft ist wirklich sehenswert. Etwas weiter hinten im Tal fühlen wir uns wie in einer anderen Welt.

Cape Egmont

Am westlichsten Punkt Tranakis liegt das Cape Egmont. Das Kap wird von einem Leuchtturm markiert. Bei besonders klarer Sicht zeichnen sich die Umrisse des Mount Tranakis hinter dem Cape Egmont Lighthouse ab. Zum Meer hin erstreckt sich ein unzugänglicher Steinstrand. Eine kleine Wanderung entlang der Steilküste ist durchaus lohnenswert, da hier meistens sehr wenig los ist. Wir konnten hier die Ruhe zusammen mit ein paar neuseeländischen Kühen genießen kann.

Hamiltons Gap

Durch einen Geheimtipp unseres Campervermieters verbrachten wir die erste Nacht in unserem rollenden Zuhause am Hamiltons Gap. Er hatte uns wirklich nicht zu viel versprochen, denn der Carpark bestand nur aus unserem und drei weiteren Fahrzeugen. Es gibt dort sogar eine öffentliche Dusche. Während des Sonnenuntergangs hatten wir den ganzen Strand für uns alleine. Für alle Camper-reisende eine absolute Empfehlung.

Cathedral Cove

Die sehr bekannte, an der Ostküste gelegene, Felsformation ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Tagsüber ist der Ort jedoch sehr überlaufen. Es ist sehr schwierig ein Parkplatz zu bekommen. Die meisten Besucher müssen ihr Auto im nächsten Ort Hahei abstellen und ein ganzes Stück zu Fuß oder mit dem Bus zurücklegen. Deshalb empfiehlt es sich hier vor Sonnenaufgang auf den kleinen Wanderparkplatz  direkt an der Küste zu fahren. Von dort aus sind es zu Fuß nur 30 Minuten bis zu der Felsformation. Der Sonnenaufgang ist dort auf jeden Fall sehenswert und verleiht dem Ort nochmal eine ganz besondere Stimmung.

Three Sisters

Die „Three Sisters and the Elephant Rock“ sind eine Felsformation an der Westküste. Gerade abends ist der Ort relativ leer und man kann die Abendstimmung am schwarzen Sandstrand genießen. Jedoch ist hier Vorsicht geboten, denn gegen später schneidet die Flut den Rückweg ab und wir mussten durch kniehohes Wasser zurück laufen.

Wellington

Die Hauptstadt Neuseelands hat 191 Tausend Einwohner und liegt am südlichen Ende der Nordinsel. Dreimal pro Tag setzt die Fähre nach Picton auf die Südinsel über. Campgrounds gibt es sowohl außerhalb, zum Beispiel bei der Owhiro Bay oder auch in der Nähe des Stadtzentrums.  An der Promenade und im Hafen stehen größten Teils Hochhäuser. Der Mount Victoria bietet eine besonders schöne Aussicht auf den Hafen und die Skyline. Wir sind von dort aus noch ein Stück weiter gelaufen und haben noch weitere Aussichtspunkte in Richtung Petone und Wellington Airport entdeckt.

Hunua Falls

Die Hunua Falls liegen etwas südlich von Auckland und sind nicht weit vom Haupt-verkehrsweg entfernt. Dementsprechend ist dort auch sehr viel los. Zur Hauptzeit ist es schwierig ein Parkplatz zu bekommen. Von dort aus dauert es zu Fuß nur fünf bis zehn Minuten  bis  zum Wasserfall, an dem auch gebadet werden kann.

The Pinnacles

Der Sonnenuntergang von einem der höchsten Berge des Coromandel Forests ist ein wirklich tolles Erlebnis. Um sich die Aussicht zu verdienen geht es erst einmal sieben Kilometer bergauf.  Anfangs geht es auf schmalen Pfaden durch dichten Farnwald. Später gelangen wir auf eine hohe Ebene, auf der es ein ganzes Stück im Freien weitergeht. Zu guter Letzt wartet auf uns noch einmal ein sehr steiles Stück. Hierbei müssen auch ein paar steile Metalltreppen und Leitern überwunden werden. Nach dem Sonnenuntergang kann geht es entweder mit Taschenlampen durch den dunklen Wald zurück oder es besteht die Möglichkeit in der Hütte „Pinnacles Hut“ etwas unterhalb des Gipfels zu übernachten.

Mount Taranaki

Direkt unterhalb des Mount Tarankis gibt es einem großen, aussichtsreichen Carpark. Für alle Camperreisende empfiehlt es sich die Nacht hier oben zu verbringen. 


Insgesamt sind wir 1460 Kilometer in 10 Tagen gefahren. Man kann jedoch locker ein paar Tage dran hängen und zum Beispiel noch ein ganzes Stück nach Norden entlang des Ninety Miles Beach oder zum Cape Reinga fahren.